Zimtblüten ganz

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Zimt und Zimtblüten zählen zu den ältesten Handelswaren der Menschheit. Kaum überraschend, wenn... mehr

ZIMTBLÜTEN GANZ

SÜßLICH, WARM & INTENSIV
Aroma süßlich, warm
Würzt perfekt Müsli, Wild, Desserts, Gebäck
Typisch für orientalische Küche, deutsche Küche, indische Küche
Beschaffenheit ganz

Zimt und Zimtblüten zählen zu den ältesten Handelswaren der Menschheit. Kaum überraschend, wenn man je den betörenden Geruch von Zimt vernommen hat, der durch das zusammenwirken mehrerer ätherischer Öle entsteht. Während Zimt, insbesondere zur Weihnachtszeit, einen integralen Bestandteil unserer Küche darstellt, hat es die dezentere Zimtblüte einstweilen noch schwer. Zimtblüten sind die aromatischen Knospen des Zimtbaumes. Das äußere Erscheinungsbild erinnert an Nelken. Daher werden Sie im Volksmund auch Zimtnelken genannt, auch wenn sie sich geschmacklich nichts mit Nelken gemein haben. 

Aroma und Geschmack

Achtung: Zimtblüten riechen im ungebrochenen Zustand holzig, das kräftige süß-aromatische Aroma kommt erst mit dem Mahlen oder Zerkleinern zum Vorschein. 

Das Hauptaroma in Zimtblüten ist stets Zimtaldehyd. Verbunden mit dem natürlichen Aromastoff Eugenol prägt es die Aromatik und den Geruch. Den chinesischen Cassia-Zimt und seine Blüten unterscheidet vor allem der höhere Anteil an Cumarin von seinem edleren Pendant, dem Ceylon-Zimt

Wie verwende ich Zimtblüten in meiner Küche? 

Zimt ist in unseren Breiten das Weihnachtsgewürz par excellence: Ob zu Gebäck, Bratapfel über Glühwein bis hin zu Zimtparfait verleiht er unseren Adventsgerichten eine unverwechselbare, festlich zartbittere Note. Doch nach Neujahr ist es häufig mit der rührigen Zimtseligkeit vorbei, man verbannt das Zimtaroma bis zum nächsten Jahr geflissentlich aus der Küche. Ganz anders in Indien und China, wo man sich das ganze Jahr über Zimt als Aromat von Speisen und Getränken gönnt. Ganz gleich ob in süßen oder salzigen Speisen. Sowohl Zimtstangen als auch Zimtblüten behalten ihren charakteristischen Geschmack sehr lange, wenn man die Röllchen oder die kleinen, harten Blüten ganz lässt. So kann man sie in Schmorgerichten auch im Ganzen mitkochen, was allerdings einiges an Zeit in Anspruch nimmt, denn die Aromen diffundieren nur langsam in den Fond. Gemahlene Zimtblüten sind hingegen ungleich aromatischer und verströmen einen starken Duft, jedoch verflüchtigt sich das Aroma rasch, weshalb man Zimtblüten erst kurz vor Verwendung in einem Mörser oder einer Gewürzmühle mahlen sollte.  

Zwei Rezept Inspirationen mit Zimtblüten für Dich

Unser Zimt-Shortbread mit Schokolade schmeckt zusammen mit einigen Körnern roten Pfeffers sehr außergewöhnlich und ist schnell herzustellen. Ursprünglich stammt das Mürbeteiggebäck aus Schottland, wo es zu den beliebtesten Gebäckarten zählt und häufig zur Tea Time gereicht wird. Unbedingt ausprobieren!

shortbread-mit-schokolade-zimtblueten-und-rosa-pfeffer-rimoco16x9_480x270 

Wem das zu aufwendig ist, der kann es sich mit nachfolgendem Rezept noch einfacher, aber genauso lecker herrichten. Franzbrötchen, eine Abwandlung der Zimtschnecke, können genauso gut mit Zimtblüten gewürzt werden. Das Endprodukt wird dadurch weniger kräftig, etwas dezenter, nuancierter.

Rezept für Hamburger Franzbrötchen

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Wozu passen Zimtblüten?

Zimtblüten lassen sich genau wie Zimtstangen zum Würzen einer ganzen Reihe von Gerichten verwenden. Da das Grundaroma schon süßlich ist, überrascht es nicht, dass Zimt hervorragend mit Süßspeisen matched. Aus der deutschen Küche sind klassische Zubereitungen wie Milchreis, Zimtsterne, Spekulatius, Pflaumenkuchen oder Glühwein bekannt, wohingegen die Orientküche Zimt gerne zu deftigen, salzigen Gerichten hinzu fügt. Ob als besonderer Reiz von scharfen Currys oder als extravaganter Catch in Schmoreintöpfen - etwa mit Lamm oder Wild -, Zimtblüten kennen viele Anwendungsbereiche. Auch auf der Gemüseseite lässt sich einiges anstellen; so würzt Zimt hervorragend Linsengerichte oder Kürbis, ergänzt den Geschmack von gegrillten Karotten wie den von kräftigen Tomatensugos. Doch Zimt passt auch, für einige vielleicht etwas überraschend, zu Krustentieren, wie Hummer, Kaisergranat oder Wildfanggarnelen. 

Geschichte und Herkunft

Wie eingangs erwähnt stellt Zimt eines der ältesten Handelsgüter überhaupt dar. Nahezu sinnfällig, dass Zimt schon bei den antiken Römern zum rituellen Räuchern der Tempelanlagen benutzt wurde. Durch den Rauch glaubte man eine Verbindung zwischen den auf der Erde lebenden Menschen und dem Götterhimmel schaffen zu können. Doch auch die Besucher der Tempel sollten ihren Genuss finden, so wird gelegentlich von der berauschenden Wirkung des Rauchs, in jedem Fall aber von dem Wohlgefallen, das Zimtgeruch auslöst, berichtet. Er war Teil kultischer Zeremonien und sehr begehrt. Derart beliebt kam Zimt über einen alten Handelsweg, den wir heute als ‚Zimtroute‘ bezeichnen, schon sehr früh nach Europa, wo nach der römischen Dekadenz auch das mittelalterliche Europa seinen Gefallen an Zimt fand. Das Seefahrervolk der Portugiesen sicherte sich ab 1505 die Schutzherrschaft über Ceylon und damit ein Proto-Monopol über den Zimthandel. Ab 1795 übernimmt Großbritannien das Zimtmonopol und die Herrschaft über Ceylon, die erst 1859 endet.

In welchen Länderküchen kommen Zimtblüten zum Einsatz?

Neben der oben schon beschrieben deutschen Länderküche werden Zimtblüten auch in Indien und im gesamten Nahen Osten verwendet. Etwa in Eintopf- und Schmorgerichten, für scharfe Currys und zu traditionellen Reisgerichten (Biryani). In Marokko kommt Zimt häufig zum Einsatz, wenn zu Festen oder Familienzusammenkünften Couscous, Lamm- und Hühnertajines oder Bstilla (eine Pastete) aufgetragen werden. Auch in Thailand und Vietnam gehört Zimt zum Standard traditionellen Kochens und wird gerne Fleischtöpfen oder Nudelsuppen beigegeben.  

Ketchup mit Zimt? Wie bitte?

Kaum zu glauben, Zimt ist auch Bestandteil des traditionellen Ketchuprezepts aus den USA. Von Gourmetkritikern als der größtmögliche Kataklymos verschrien und von Helikoptereltern als Kariesursache identifiziert, genießt Ketchup einstweilen keinen guten Ruf mehr. Traditionell stellte man Ketchup sehr dünnflüssig her; daneben waren die ursprünglichen Zubereitungen deutlich bitterer. Sehr einfach und kontemporär wird Ketchup auf diese Zubereitungsmethode:

Etwa 1 kg vollreife, süßliche Tomaten häuten und klein hacken. 100g Zwiebeln fein würfeln und goldgelb anbraten. Zwiebeln mit 100ml Tomatenessig ablöschen, 50g Zucker beifügen. Danach die Tomaten, eine Muskatblüte, 5 Zimtblüten, grob geschroteten schwarzen Pfeffer und eine Messerspitze gemahlene Nelken in den Topf geben und etwa 30 Minuten köcheln lassen. Nach Belieben salzen, durch ein feines Sieb passieren und noch heiß in Gläser füllen. Danach mindestens einen Monat ziehen lassen. 

Wie stelle ich eine chinesische Fünf-Gewürze-Mischung her? 

Konfuzianisch gesprochen geht es im Leben, also auch oder gerade beim Kochen, um Harmonie. Diesen Flavour bringt die 5-Gewürze-Mischung mit sich, denn sie schmeckt gleichzeitig süß, scharf, leicht bitter, erdig, würzig und balsamisch. Rein gehören Zimt, Fenchelsaat, Sternanis, Gewürznelken und Szechuanpfeffer.

Die Fenchelsaat in der Pfanne anrösten bis sich ein intensiver Duft verbreitet und zusammen mit den restlichen Gewürzen im Mörser zerstoßen oder in einer Gewürzmühle zermahlen. Zusammen ergeben die Gewürze einen sehr harmonischen Geschmack, der an die zwischen den Polen des Lebens vermittelnde Lehre des Yin und Yang erinnern lässt. Variationen der Mischung gibt es viele, so wird in einigen Rezepten vom Zusatz von Orangenschale oder Ingwer gesprochen. Probiert doch einfach aus, welche Komposition euch am besten taugt.

Wir lieben Qualität - und das kann man schmecken, riechen und auch sehen!

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