Enchiladas mit Mole Poblano – Mexikanischer Klassiker in deiner Küche
Wenn du ein Rezept suchst, das dich direkt nach Mexiko entführt, dann sind Enchiladas mit Mole Poblano genau das Richtige. Neben anderen traditionellen mexikanischen Gerichten wie Tacos oder Tamales zeichnen sich Enchiladas mit Mole Poblano durch ihre besondere Sauce und authentischen Geschmack aus. Zartes Hähnchen, gefüllt in warmen Mais Tortillas, überzogen mit einer intensiven, leicht süßlich-herben Schicht aus Tomaten, Schokolade und Poblano-Chilis – diese Zusammensetzung ist einzigartig. Kein Wunder, dass die Mole Poblano als das Nationalgericht Mexikos gilt und bis heute für Feste und besondere Anlässe gekocht wird.
Warum Enchiladas mit Mole so besonders sind
Es gibt viele klassich mexikanische Gerichte, aber kaum eines ist so ikonisch wie die Enchilada mit Mole Poblano. Die Mole ist kräftig, würzig, voller Aromen – und durch die Schokolade gleichzeitig samtig und tief. Dazu kommen Bohnen, geschmolzener Käse und die frische Note von Koriander, Limette und Avocado. Ein Rezept, das Geschichte, Genuss und Kultur perfekt miteinander verbindet.
Mais Tortillas oder Weizentortillas – was passt besser?
Traditionell werden Enchiladas mit Maistortillas oder Maismehl zubereitet. Sie haben den typischen Geschmack, sind leicht süßlich und passen perfekt zur Sauce. In Deutschland bekommst du oft auch Weizentortillas, die etwas weicher sind. Es gibt eine Vielzahl an Tortilla-Varianten, die für Enchiladas verwendet werden können, sodass du je nach Vorliebe auswählen kannst. Was nun am besten passt, entscheidest du!
Mole Poblano: Herzstück der mexikanischen Küche
Es gibt viele Varianten, doch die Mole Poblano aus Puebla ist die berühmteste. Sie besteht aus einer aufwendigen Mischung aus Chili, Schokolade, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Nüssen, Samen und Gewürzen. Die wichtigsten Chilisorten sind Ancho, Mulato und Pasilla, die jeweils ihren eigenen Geschmack und Charakter einbringen.
Traditionell wird die Molesauce stundenlang eingekocht. Mit unserer Mischung kannst du dir die Arbeit erleichtern.
Geschichte und Tradition der Sauce
Die Ursprünge der Mole Poblano reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Eine Legende besagt, dass Nonnen in Puebla ein Rezept für eine außergewöhnliche Sauce entwickelten, als ein Bischof zu Besuch kam. Da sie nur einfache Zutaten hatten, kombinierten sie geröstete Chilischoten, Tomaten, Nüsse, Rosinen, Mais und Schokolade.
So entstand die wohl bekannteste Version. Heute gibt es viele regionale Varianten – manche mit mehr Chili, andere mit stärkerer Schokoladennote. In Oaxaca werden zusätzlichen Gewürze wie Zimt und Anis verwendet. Gemeinsam ist ihnen die aufwendige Zubereitung und die Bedeutung in der mexikanischen Esskultur.
Geschichte und Ursprung von Enchiladas
Die Geschichte der Enchiladas reicht weit zurück – bis in die Zeit der Azteken und Mayas, als Maistortillas bereits ein Grundnahrungsmittel waren. Der Name „Enchilada“ leitet sich vom spanischen Wort „enchilar“ ab, was so viel bedeutet wie „mit Chili würzen“. Schon damals wurden Maistortillas mit einer würzigen Chili Sauce bestrichen und mit verschiedenen Zutaten wie Fleisch, Gemüse oder Käse gefüllt. Im Laufe der Jahrhunderte entstanden zahlreiche regionale Varianten. Besonders bekannt sind die Enchiladas Suizas, die mit einer cremigen Sahnesauce überbacken werden und so eine ganz eigene Note erhalten. Heute ist die Enchilada ein beliebtes Gericht, das in Mexiko und weltweit in unzähligen Variationen auf den Tisch kommt.
Schokolade, Chili & Gewürze – die einzigartige Kombination
Die Mole lebt von ihrer Kombination: Schokolade sorgt für Tiefe und Süße, Chili für Schärfe, Tomaten für Fruchtigkeit und Oregano oder Paprika für Würze.
Gerade diese Schärfe kannst du variieren – von mild bis intensiv. Besonders beliebt ist die Poblano-Chili. Wer es kräftiger mag, ergänzt mit Jalapeños und einer extra Prise Pfeffer.
Tipps für deine Füllung: Bohnen, Fleisch oder Gemüse
Die klassische Füllung besteht aus Hähnchen, Bohnen und Käse. Aber du kannst kreativ werden:
- Mit Gemüse wie Zucchini, Paprika, Zwiebeln oder Aubergine für eine vegetarische Variante
- Mit Bohnenmus für mehr Cremigkeit
- Mit Hackfleisch oder Rindfleisch, wenn du es herzhafter magst.
So kannst du deine Enchiladas nach Belieben abwandeln.
Enchiladas und ihre Bedeutung in Mexiko
Enchiladas stehen für Genuss, Gastfreundschaft und Gemeinschaft. Sie werden zu besonderen Anlässen wie Weihnachten, Hochzeiten oder Familienfesten serviert und sind aus dem Alltag nicht wegzudenken. Jede Region hat eigenen Rezepte, die mit lokalen Besonderheiten verfeinert werden. Enchiladas sind ein Symbol für die Lebensfreude und die bunte Esskultur Mexikos.
FAQs zum Rezept Enchiladas mit Molesauce
Was sind Enchiladas?
Enchiladas sind gefüllte, gerollte oder gefaltete Maistortillas, die mit einer pikanten heißen Salsa überzogen sind.
Wie rollt man Tortillas?
Damit deine Tortillas nicht reißen, erwärme sie kurz in einer Pfanne mit etwas Öl oder direkt im Ofen. So werden sie geschmeidig und lassen sich besser rollen. Lege die Füllung ins untere Drittel und rolle sie von einer Seite zur anderen – so entsteht eine perfekte Enchilada. Lege die fertigen Rollen mit der Nahtstelle nach unten in die Auflaufform, damit sie sich beim Backen nicht von selbst wieder öffnen.
Welche Beilagen passen zu Enchiladas mit Mole?
In Mexiko werden Enchiladas oft mit Reisgerichten serviert, manchmal auch mit Bohnenmus oder Guacamolevarianten. Auch ein kleiner Salat oder eine frische Salsa passen hervorragend, um Frische ins Gericht zu bringen.
Kann ich Enchiladas vegetarisch zubereiten?
Du kannst das Gericht leicht vegetarisch machen: Statt Hühnerbrühe nimmst du einfach eine vegetarische Brühe. Dazu viel buntes Gemüse wie Zucchini, Aubergine und Zwiebeln – und du hast eine ebenso aromatische Version.
Wofür kann ich das Mole Poblano Gewürz noch verwenden?
Das Gewürz passt nicht nur zu Enchiladas, sondern auch in Wild- oder Rindergulasch. Manche geben sogar einen Löffel in Kakaogetränke – die leicht bittere Bitterschokolade sorgt dann für ein pikant-fruchtiges Aroma.
Kann ich Enchiladas vorbereiten?
Wer gerne vorbereitet, wird Enchiladas lieben! Die Füllung und die Soße lassen sich wunderbar schon am Vortag zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. So kannst du am nächsten Tag die Tortillas einfach füllen, in die Auflaufform legen und im Ofen überbacken – perfekt, wenn es schnell gehen soll. Auch komplett fertig zubereitete Enchiladas lassen sich problemlos im Kühlschrank oder sogar im Gefrierschrank lagern. Besonders praktisch: Mit Gemüsebrühe und frischen Zutaten wie Paprika oder Avocado kannst du die Füllung nach Belieben variieren und für noch mehr Geschmack sorgen. Meal Prep macht die Zubereitung nicht nur stressfrei, sondern sorgt auch dafür, dass du immer ein leckeres Gericht griffbereit hast.
Wie lange sind Enchiladas haltbar?
Im Kühlschrank bleiben sie in einem luftdichten Behälter 2-3 Tage frisch und können jederzeit im Ofen oder in der Mikrowelle aufgewärmt werden. Wer auf Vorrat kochen möchte, kann Enchiladas auch einfrieren – so halten sie sich bis zu drei Monate. Besonders praktisch: Zutaten wie Schokolade in der Sauce tragen dazu bei, dass das Gericht auch nach dem Aufwärmen noch aromatisch und saftig bleibt.
Gehört Schokolade wirklich in die Mole?
Ja, ein Stück Bitterschokolade ist typisch – sie macht die Sauce samtig und gibt Tiefe.
Wie mild oder scharf ist Mole Poblano?
Traditionell eher mild, mit einer angenehmen Schärfe, die du aber anpassen kannst – etwa mit Jalapeños oder extra Chili.
Enchiladas Rezept mit Mole Poblano
Bewertung von 1 Nutzer mit 5.0 Sternen
Portionen
4
Vorbereitungszeit
15 min.
Kochzeit
45 min.
‚Mole’ bedeutet ‚Sauce‘ und meint in der mexikanischen Küche häufig eine sehr dickflüssige, kräftige Grundlage für diverse Fleisch oder Gemüsegerichte - häufig zusammen mit Reis serviert. ‚Poblano‘ ist der landestypische Begriff für Ancho Chilis, die in Deutschland wenig bekannt und nicht leicht erhältlich sind, in Mexiko hingegen alltäglich Verwendung finden. Mole Poblano hört sich ziemlich spannend an und wir empfehlen dir dieses Rezept auszuprobieren!
Zutaten
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2–3 Hühnerbrustfilets, je nach Größe
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1 Zwiebel
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2 Knoblauchzehen
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2 EL Olivenöl
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350 ml Hühnerbrühe
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3,5 TL Bio Mole Poblano N°721
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500 ml Tomaten-Passata
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2 TL Zucker
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Salz & Pfeffer
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1 Dose schwarze Bohnen
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1 geriebener Mozzarella
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6 Mais-Tortillas
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1 Avocado
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3 EL Bio Sesam N°937
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frischer Koriander
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1 Limette
Zubereitung
Die Hühnerbrustfilets waschen, säubern und in einen Topf geben. Mit Wasser bedecken, 1 TL Salz dazu geben und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Hühnerbrustfilets auf ein Brett legen und mit zwei Gabeln zerkleinern.
Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in einer kleinen Pfanne in Olivenöl anschwitzen. Hühnerbrühe in einem Topf aufkochen, Bio Mole Poblano darin auflösen. Zwiebel-Knoblauch-Mischung, Tomaten-Passata und Zucker dazugeben. Ca. 20 Minuten köcheln lassen, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Ofen auf 175 Grad vorheizen. Hühnchenfleisch mit 2/3 der Mole-Sauce, den abgetropften schwarzen Bohnen und 2 Händen voll geriebenem Mozzarella vermengen. Füllung von einer Seite zur anderen Seite mittig auf den Mais-Tortillas verteilen. Tortillas aufrollen und in eine eingefettete Auflaufform geben. Restliche Mole-Sauce darüber gießen und leicht verstreichen. Den restlichen geriebenen Käse darüber streuen und die Enchiladas 25 Minuten backen.
Währenddessen die Avocado in Streifen schneiden, Sesam in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Avocado, Sesam und gehackten Koriander auf den Mole Chicken Enchiladas verteilen und mit Limettensaft beträufeln.
Tipp | Bio Mole Poblano enthält die milde Chilisorte Ancho. Sie eignet sich hervorragend für alle Einsteiger unter den Chili-Fans, denn sie ist im unteren Bereich der Schärfeskala anzusiedeln. Ihr leichtes Pflaumenaroma verfeinert Saucen, Eintöpfe oder auch deinen Kakao auf pikant fruchtige Art und Weise.