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Tasmanischer Bergpfeffer – fruchtige Schärfe aus Australien
Sobald man eine tasmanische Pfefferbeere in den Mund nimmt, wird ein Geschmacksfeuerwerk entzündet. Es beginnt fruchtig-beerig, mit Noten von Cassis und steigert sich dann zu zarten Wacholder Aromen, mit einer angenehmen Pfeffer-Schärfe. Kein Vergleich zu „normalem“ Pfeffer. Denn der Tasmanische Bergpfeffer ist gar kein echter Pfeffer, sondern eine fruchtige Beere mit besonders pfeffrigem Aroma – daher wird sie in Australien auch „Mountain Pepper“ genannt. Reise mit uns kulinarisch an das Ende der Welt und genieß diese australische Spezialität am eigenen Esstisch.
Eine sehr aromatisch-exotische Pfeffervariante, sehr zu empfehlen.
M
Mona van Someren
Sehr gut!
Wow! Das hier ist etwas Besonderes. Zuerst ist der Geschmack mild, fruchtig, fast süss, schlägt dann aber schnell um in eine intensive Wärme. Eine tolle Erfahrung!
Allerdings verlieren diese Beeren ziemlich schnell ihr Aroma, daher bitte nicht mitkochen, sondern erst am Ende zugeben oder aber am Tisch über das Gericht streuen. Frisch aus dem Mörser schmeckt er uns am besten. Wirklich eine Delikatesse!
C
CTH
Seit Jahren top!
Braten, sous vide, dieser Pfeffer ist schlicht ausgezeichnet.
* aus kontrolliert biologischem Anbau ** Allergene
Nährwerte
Durchschnittliche Nährwertangabe pro100 g
Brennwert (kcal)326
Fett6.7 g
davon gesättigte Fettsäuren0.6 g
Kohlenhydrate24 g
davon Zucker24 g
Eiweiß4.8 g
Salz0.03 g
Aroma und Verwendung von Tasmanischer Bergpfeffer
Tasmanischer Bergpfeffer passt durch seine vielfältigen Aromen, die sich nacheinander im Mund entfalten, zu ganz unterschiedlichen Gerichten. Die Aromenabfolge erinnert an einen guten Rotwein, der nach und nach sein Bouquet entfaltet. Die fruchtigen Johannisbeere- und Wacholdernoten passen hervorragend zu Steak, Pfeffersaucen, Wildgerichten, Marinaden aber auch zu kräftigen Gemüsegerichten wie Ratatouille. Das kräftige Aroma kann auch Kürbis, Gemüsesuppen oder Linsen und Bohnengerichten einen pikanten Fruchtkick verleihen.
Sogar in Kombination mit süßen Früchten, wie z. B. Erdbeeren, kann diese besondere Pfefferbeere spannende Nuancen in deine Desserts zaubern. In Australien wird die pikante Beere auch gerne zum Würzen von alkoholischen Getränken, wie Gin Tonic, verwendet. Für den Sommer haben wir einen frischen Tomaten Granatapfel Salat mit tasmanischem Bergpfeffer verfeinert.
Was muss man beim Würzen mit Tasmanischem Bergpfeffer beachten?
Er ist sehr weich und deshalb für Pfeffermühlen ungeeignet. Wir empfehlen, die Beeren kurz im Mörser zu zerstoßen oder mit einem Messerrücken sanft zu zerdrücken. Sobald die zerstoßenen Pfefferbeeren in Kontakt mit Flüssigkeit kommen, färbt der tasmanische Pfeffer Saucen oder Dressings in einem schönen Violett-Ton und verfeinert gleichzeitig mit seiner beerig-fruchtigen Schärfe. Generell verliert er durch längeres Kochen ein wenig von seiner Schärfe und Farbigkeit. Deshalb empfehlen wir in den meisten Fällen den Pfeffer erst gegen Ende des Kochvorgangs oder zum Garnieren hinzuzufügen. Hier ein würziges Rezept mit Lammfilet, dass man mit tasmanischem Pfeffer verfeinern kann.
Wir haben uns auf die Reise nach Australien begeben, um die Anbaugebiete und die Geheimnisse des tasmanischen Pfeffers für dich zu ergründen. Richard hat unseren Bauern besucht und sich über die Pfefferbüsche und die neue Ernte unseres Pfeffers informiert. Das einzigartige Klima und das intakte Ökosystem machen diesen Pfeffer zu einem ganz besonderen Geschmackserlebnis. Der tasmanische Pfefferbusch wächst meist wild und kann nicht in Plantagen angebaut werden. Die Beeren des immergrünen Strauchs (Tasmannia lanceolata) mit den roten Zweigen werden je nach Erntegrad rot bis schwarz. In voller Reife werden die schwarzen Beeren von Hand geerntet und sortiert. Nach der schonenden Trocknung finden sie den Weg in unsere offene Manufaktur.
Reise mit uns kulinarisch nach Downunder und genieß diese australische Spezialität zu Hause mit Freunden. Hier einige Eindrücke und Bilder unserer Reise.
Tasmanischer Bergpfeffer | Die reife Beere
Tasmanischer Bergpfeffer: Anbaufelder
Tasmanischer Bergpfeffer: Richard zu Besuch bei unserem Bauern in Tasmanien
Ist Tasmanischer Bergpfeffer schärfer als schwarzer Pfeffer?
Die Schärfe unterscheidet sich deutlich von klassischem Pfeffer. Sie ist meist feiner und baut sich langsam auf. Dadurch wirkt sie weniger stechend, dafür aromatischer und langanhaltend.
Wie sollte ich Tasmanischen Bergpfeffer dosieren?
Wegen seines intensiven Aromas genügt oft schon eine kleine Menge. Taste dich langsam heran und setze ihn sparsam ein, damit die fruchtigen Noten gut zur Geltung kommen.
Wie lagere ich Tasmanischen Bergpfeffer am besten?
Lagere ihn lichtgeschützt, trocken und gut verschlossen in unseren Aromadosen. So bleiben Aroma und Farbe möglichst lange erhalten. Ideal ist es, die Beeren erst kurz vor der Verwendung zu mahlen oder zu zerstoßen. Sie gehören nicht in die Pfeffermühle.
Warum sollte ich die Beeren nicht in der Pfeffermühle mahlen?
Tasmanische Pfefferbeeren sind sehr ölhaltig und weich. In einer klassischen Pfeffermühle werden sie oft gequetscht statt gemahlen und können das Mahlwerk verkleben. Besser geeignet sind Mörser oder Messer, um Aroma und Textur optimal zu kontrollieren.
Die bessere Alternative
Im Mörser zerstoßen: So lassen sich die Beeren schonend aufbrechen, das Aroma entfaltet sich sofort und du hast volle Kontrolle über die Dosierung.
Mit einem Messer grob hacken: Ideal für Marinaden, Saucen oder als Finish.
In einem separaten Gewürzschneider: Wenn du regelmäßig damit arbeitest, kannst du eine kleine Mühle nur für diese Beeren nutzen.
Geschichte des Tasmanischen Pfeffers
Schon die Aborigines haben ihr Essen mit tasmanischem Pfeffer gewürzt. Sie haben ihn auch zu Pasten verarbeitet, um Infektionen abzuwehren oder Ihr Essen haltbarer zu machen. Die ersten Siedler sind direkt auf den Geschmack gekommen und haben schon 1804 angefangen, Ihr Essen damit zu verfeinern. Seitdem fanden immer mehr Menschen den Geschmack so gut, dass die Pflanze auch nach Cornwell (England) exportiert wurde. Erst 1994 wurde die Pfefferbeere erstmals nach Europa eingeführt. Heutzutage hat das sogenannte „Bush tucker“ oder auch „Bushfood“ eine kleine Renaissance erlebt. Unter Bushfood versteht man die ursprünglich heimischen australischen Essenszutaten, wie z. B. Kängerufleisch, Emufleisch, tasmanischer Pfeffer, Lemonmyrte oder Sandelbaum. Eine Rückbesinnung auf die ursprünglichen Zutaten und ihre außergewöhnlichen Geschmackskompositionen findet heutzutage immer mehr statt. Mach mit und genieß den fruchtig pfeffrigen Geschmack Tasmaniens.
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