Was ist Schwarzer Pfeffer?
Pfefferkörner gehören zu den ältesten Gewürzen der Welt. Sie werden vom Pfefferstrauch geerntet. Dieser Strauch bringt auch die grünen und weißen Pfefferkörner hervor. Es handelt sich dabei um eine Kletterpflanze, die sich bis zu 10 Meter hoch an einen Baum hängen kann. Diese Pflanze bildet kleine, unauffällige Blüten heraus. Bis zu 150 Einzelblüten entwickeln sich in ca. 9 Monaten zu reifen Pfefferbeeren heraus. An einem guten Standort kann der Strauch bis zu zweimal im Jahr geerntet werden.
Rezepte mit schwarzem Pfeffer
Schwarzer Pfeffer ist ideal für das Würzen von rotem Fleisch wie Rind oder Wild geeignet. Außerdem würzt man mit schwarzen Pfefferkörnern dunkle Saucen. Das Gewürz passt aber auch wunderbar zu Pilzen, Geflügel, Kohl und Tomaten.
Rezept | Schwarzwurzelsuppe mit Speck
Zur Geschichte des Schwarzen Pfeffers
Pfeffer war als Gewürz schon vor Beginn unserer Zeitrechnung bekannt. Er wurde von Alexander dem Großen im 4. Jahrhundert vor Christus aus Indien nach Europa gebracht. Alle nachfolgenden Kulturen wie die alten Griechen und die Römer verfielen diesem Gewürz, sodass Pfeffer bald ein wertvolles Tauschgut wurde und sogar in Gold aufgewogen und als Zahlungsmittel verwendet werden konnte. Daher stammt auch das geflügelte Wort „gepfefferte Preise“. Der Pfefferhandel boomte über mehrere Jahrhunderte. Bis heute liegen die Hauptanbaugebiete des Schwarzen Pfeffers in Indien, Indonesien, Sri Lanka, Thailand und Malaysia. Unsere Pfefferkörner beziehen wir aus den Monsunwäldern der Malabarküste Südwestindiens.
Aroma und Verwendung – Wie schmeckt schwarzer Pfeffer?
Unser schwarze Bio Pfeffer stammt aus einem ökologischen Anbau. Er hat ein kräftiges, scharfes Aroma mit einer leichten Zitrusnote. Sein volles Aroma entfaltet er, wenn er frisch gemahlen aus der Gewürzmühle kommt. Die Körner können aber auch ungemahlen als einzelne Körner beispielsweise für das Kochen von Saucen verwendet werden.
Darauf solltest du bei der Verwendung von schwarzem Pfeffer achten
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Achtung scharf!
Frisch gemahlener Schwarzer Pfeffer hat eine feurige Schärfe und sollte daher nur dosiert verwendet werden. Würze lieber nach!
- Pfefferkörner vor dem Essen entfernen
Wenn du die ganzen Pfefferkörner für das Einkochen von Saucen, Ragouts oder Eintöpfe verwendest, dann kannst du sie über die gesamte Kochzeit im Gericht lassen. Vor dem Verzehr solltest du sie aber nach Möglichkeit im Sieb auffangen oder heraussammeln, denn pur sind die Schwarzen Körner wirklich scharf oder allenfalls als Wetteinsatz geeignet.
Rezept | Papadam
Was ist der Unterschied zwischen schwarzem, grünem, rotem und weißem Pfeffer?
All diese Pfeffersorten stammen von ein- und demselben Strauch ab, allerdings werden sie in verschiedenen Reifungszuständen geerntet. Weißer Pfeffer wird erst geerntet, wenn er reif ist und wird dann geschält. Schwarzer Pfeffer dagegen wird noch im unreifen Zustand als weiß-grünliche Pfefferbeere geerntet. Diese Beeren werden schonend getrocknet. Innerhalb der Pfefferkörner befinden sich pfeffereigene Enzyme, die eine Fermentation auslösen. Durch diesen Prozess entsteht die typische Schwarzfärbung der Körner. Der grüne Pfeffer dagegen wird ebenfalls unreif geerntet, aber im Anschluss entweder sofort in Salzwasser eingelegt oder sehr schnell gefriergetrocknet. Echter roter Pfeffer ist die reifste Variante des Pfeffers und deshalb schon fast ein wenig süßlich. Roter Pfeffer ist sehr aufwendig in der Ernte, Fermentation und Trocknung, da alles sehr schnell gehen muss, ohne dass die Pfefferkörner verderben. Roter Pfeffer sollte nicht mit Rosa Pfeffer verwechselt werden. Es handelt sich bei Rosa Pfeffer um eine ganz andere Pflanze, die in Brasilien wächst: Die Schinusbeere, auch bekannt aus den bunten Pfeffermischungen.
Kräftig, klar und direkt aus den Monsunwäldern
Unser Bio Schwarzer Pfeffer wächst in den Monsunwäldern der Malabarküste im Südwesten Indiens. Die Beeren werden noch unreif geerntet, schonend getrocknet und bekommen dabei ihre dunkle Farbe und ihr kräftiges, scharfes Aroma mit leichter Zitrusnote. Du bekommst ganze Körner aus kontrolliert biologischem Anbau (DE-ÖKO-007). Mahl sie erst kurz vor dem Würzen, dann zeigt der „König der Gewürze", was in ihm steckt. Für den Alltag gibt es die Gewürzdose, wer viel würzt, greift zum Nachfüllpack oder zur 500-g-Großpackung.
Aroma, Reifegrade & Unterschiede von Pfeffer
Alle echten Pfeffersorten stammen von derselben Pflanze. Unterschiede entstehen durch Erntezeitpunkt und Verarbeitung:
- Schwarzer Pfeffer wird unreif geerntet und fermentiert, wodurch er sein kräftiges, tiefes Aroma und die dunkle Farbe entwickelt.
- Grüner Pfeffer wird ebenfalls unreif geerntet, aber direkt getrocknet – dadurch bleibt er milder, frischer und leicht krautig im Geschmack.
- Weißer Pfeffer wird vollreif geerntet und geschält, wodurch er besonders scharf wirkt – mit erdigen, klaren Noten und einer direkten, durchdringenden Schärfe.
- Roter Pfeffer stammt von vollreifen Beeren, die süßlich-scharf schmecken und besonders selten und aromatisch sind.
„Rosa Pfeffer“ ist dagegen keine Pfeffersorte, sondern stammt von der brasilianischen Schinusbeere.
Häufige Fragen zu Bio Schwarzer Pfeffer
Wie schmeckt schwarzer Pfeffer?
Kräftig und scharf, mit einer leichten Zitrusnote. Frisch gemahlen ist er am aromatischsten und hat eine feurige Schärfe. Dosiere ihn deshalb sparsam und würze lieber nach.
Wofür verwende ich schwarzen Pfeffer?
Ideal für rotes Fleisch wie Rind und Wild und für dunkle Saucen. Er passt auch zu Pilzen, Geflügel, Kohl und Tomaten.
Muss ich Pfefferkörner vor dem Essen entfernen?
Beim Einkochen von Saucen, Ragouts oder Eintöpfen kannst du die ganzen Körner die ganze Kochzeit im Gericht lassen. Vor dem Verzehr fängst du sie am besten im Sieb auf oder liest sie heraus, denn pur sind sie sehr scharf.
Was ist der Unterschied zwischen schwarzem, grünem, weißem und rotem Pfeffer?
Alle Sorten stammen von derselben Pflanze, der Unterschied liegt im Erntezeitpunkt und in der Verarbeitung. Schwarzer Pfeffer wird unreif geerntet und fermentiert, das gibt ihm sein kräftiges, tiefes Aroma und die dunkle Farbe. Grüner Pfeffer wird ebenfalls unreif geerntet, aber direkt getrocknet und schmeckt milder, frischer und leicht krautig. Weißer Pfeffer wird vollreif geerntet und geschält, er wirkt besonders scharf mit erdigen Noten. Roter Pfeffer stammt von vollreifen Beeren, schmeckt süßlich-scharf und ist selten. Du suchst einen besonders edlen schwarzen Pfeffer? Dann probier unseren Bio Schwarzen Kampot Pfeffer.
Ist der Pfeffer bio?
Ja, er stammt aus kontrolliert biologischem Anbau und ist unter DE-ÖKO-007 zertifiziert (Prüfgesellschaft ökologischer Landbau mbH).